Hundefutter Guide: Das passende Futter finden
Trockenfutter, Nassfutter oder BARF? So findest du das passende Hundefutter für Alter, Größe und Bedürfnisse deines Hundes - mit Portionsplan und Tipps.
Die Auswahl an Hundefutter ist riesig und die Meinungen dazu gehen oft weit auseinander. Genau deshalb fällt es vielen Hundehaltern schwer, sich für das richtige Produkt zu entscheiden. In diesem Guide bekommst du eine klare Orientierung, damit du ein Futter findest, das wirklich zu deinem Hund passt und seine Gesundheit langfristig unterstützt.
Warum das richtige Hundefutter so wichtig ist
Die Ernährung ist eine der größten Stellschrauben für das Wohlbefinden deines Hundes. Was täglich im Napf landet, wirkt sich über Jahre auf Energie, Fellqualität, Verdauung und Lebenserwartung aus. Falsche Fütterung ist dabei kein Detail, das man unterschätzen sollte. Weitere Ernährungstipps für Hunde helfen dir, die Grundlagen sicher umzusetzen.
Eine ungeeignete oder unausgewogene Ernährung kann zu ernsten gesundheitlichen Problemen führen, von denen viele zu den häufigsten Hundekrankheiten zählen, darunter:
- Übergewicht
- Diabetes
- Herzprobleme
- Skelett- und Gelenkerkrankungen
- Nierenerkrankungen
- Krebs
Genauso wichtig wie die Qualität ist die Beständigkeit. Häufige Futterwechsel belasten den empfindlichen Magen-Darm-Trakt und können Durchfall oder Blähungen auslösen. Wenn du ein Futter gefunden hast, das deinem Hund gut bekommt, lohnt es sich also, dabei zu bleiben.
Die verschiedenen Fütterungsarten im Überblick
Bevor du dich für ein konkretes Produkt entscheidest, solltest du wissen, welche grundsätzlichen Fütterungsarten es gibt. Jede hat ihre eigenen Stärken und Schwächen, und welche zu euch passt, hängt von deinem Hund, deinem Alltag und deinem Budget ab.
Trockenfutter
Trockenfutter ist die wohl verbreitetste Variante, und das aus gutem Grund. Es bietet eine enorme Auswahl, ist lange haltbar und pro 100 Gramm vergleichsweise günstig. Der Feuchtigkeitsgehalt liegt bei etwa 10 Prozent, der Energiegehalt bei rund 350 bis 400 kcal pro 100 Gramm. Damit sind die Nährstoffe konzentriert, du brauchst also kleinere Mengen als beim Nassfutter.
Nassfutter
Nassfutter punktet vor allem mit Geschmack und ist deshalb oft die bessere Wahl für wählerische Hunde. Durch den hohen Feuchtigkeitsanteil unterstützt es zudem die Flüssigkeitsaufnahme, was gerade im Sommer ein Vorteil sein kann. Der Nachteil: Einmal geöffnet, ist Nassfutter deutlich kürzer haltbar.
Rohfütterung (BARF)
Bei BARF, also der Rohfütterung, bekommt der Hund unverarbeitete, rohe Zutaten. Diese Methode kann sehr individuell auf den Hund abgestimmt werden, verlangt aber auch einiges von dir: Du musst die Nährstoffe genau ausbalancieren, sorgfältig auf Hygiene achten und deutlich mehr Zeit in die Zubereitung investieren. BARF ist daher eher etwas für Halter, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen wollen.
Nährstoffversorgung und Futterpläne
Egal für welche Fütterungsart du dich entscheidest, ein ausgewogenes Futter deckt den Bedarf an Proteinen, Fetten, Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen. Das ist die Grundlage für einen gesunden Hund.
Wie viel und was dein Hund braucht, hängt allerdings stark von seiner Lebensphase ab:
- Welpen brauchen für ihr Wachstum eine energiereiche Ernährung mit höherem Proteinanteil.
- Ältere Hunde profitieren von einer reduzierten Kalorienzufuhr, damit sie nicht unnötig zunehmen. Worauf du bei der Pflege älterer Hunde sonst noch achten solltest, liest du im passenden Senioren-Ratgeber.
Hinzu kommt, dass jeder Hund einen individuellen Stoffwechsel hat. Manche Tiere setzen schneller an als andere, sodass du die Menge im Zweifel anpassen musst.
Beispiel-Portionen nach Gewicht
Die folgende Tabelle gibt dir eine grobe Orientierung, wie viel Futter ein Hund je nach Gewicht ungefähr benötigt. Sie ersetzt aber nicht den Blick auf die konkrete Fütterungsempfehlung des Herstellers und das individuelle Verhalten deines Hundes.
| Gewicht des Hundes (kg) | Portion (g) |
|---|---|
| 5 | 100 |
| 10 | 180 |
| 20 | 300 |
| 30 | 400 |
Besondere Bedürfnisse berücksichtigen
Nicht jeder Hund verträgt jedes Futter gleich gut. Wenn dein Hund empfindlich reagiert oder besondere Ansprüche hat, solltest du das bei der Auswahl unbedingt mitdenken.
Empfindliche Verdauung
Zeigt dein Hund Symptome wie Durchfall, Erbrechen oder Blähungen, ist seine Verdauung womöglich empfindlich. In solchen Fällen helfen leicht verdauliche Zutaten wie Reis, Huhn oder Fisch. Auch Probiotika können sinnvoll sein, weil sie die Darmflora unterstützen.
Allergien und Unverträglichkeiten
Manche Hunde reagieren allergisch oder unverträglich auf bestimmte Zutaten. Häufige Auslöser sind Rindfleisch und Weizen. Um herauszufinden, was deinem Hund zu schaffen macht, hat sich die Ausschlussdiät bewährt: Dabei fütterst du über mehrere Wochen nur eine einzige Protein- und Kohlenhydratquelle. Für betroffene Hunde gibt es außerdem hypoallergene Futter oder Varianten mit hydrolysiertem Protein.
Alter und Aktivität
Auch Alter und Aktivitätslevel spielen eine Rolle:
- Welpen haben einen höheren Energiebedarf und brauchen mehr Protein.
- Senioren kommen mit weniger Kalorien aus und profitieren von mehr Ballaststoffen.
- Aktive Hunde benötigen zusätzliche Energie und Protein, um ihre Muskulatur zu erhalten.
Woran du gutes Hundefutter erkennst
Ein Blick auf die Verpackung verrät oft mehr, als man denkt. Wer die Zutatenliste lesen kann, erkennt schnell, ob es sich um ein hochwertiges Produkt handelt.
Achte auf diese Qualitätsmerkmale:
- Fleisch als Hauptbestandteil, idealerweise mit einem Anteil von rund 70 Prozent.
- Ungesättigte Fettsäuren, etwa aus Fischöl, die sich positiv auswirken können.
- Vollkorn oder Gemüse als Kohlenhydrat- und Ballaststoffquelle, die du auch bei gesunden Snacks für Hunde im Blick behalten solltest.
Genauso wichtig ist, was nicht drin sein sollte:
- Künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
- Zucker als Füllstoff
- Unklare oder schwammige Zutatendeklarationen
Ein weiteres gutes Zeichen ist Transparenz beim Hersteller. Anbieter, die ihre Herkunft genau angeben, unabhängige Zertifizierungen vorweisen und Kundenbewertungen zulassen, geben dir mehr Sicherheit bei der Entscheidung.
Praktische Tipps für den Kauf
Hast du dich grundsätzlich orientiert, geht es an die konkrete Kaufentscheidung. Auch hier gibt es ein paar Punkte, die dir helfen, das passende Futter zum fairen Preis zu finden.
Preis und Wert richtig einschätzen
Der reine Kilopreis sagt wenig aus. Ein Futter, von dem dein Hund weniger benötigt, kann unterm Strich günstiger sein als ein vermeintlich billiges Produkt mit geringer Nährstoffdichte. Rechne also lieber auf die tatsächliche Tagesration um.
Wo du Hundefutter kaufen kannst
Du hast grundsätzlich drei Möglichkeiten, jede mit Vor- und Nachteilen:
- Supermarkt: bequem im Alltag, aber mit begrenzter Auswahl.
- Fachhandel: größere Vielfalt und kompetente Beratung, dafür meist höhere Preise.
- Online-Shops: sehr große Auswahl und oft bessere Preise, allerdings kannst du die Ware vor dem Kauf nicht selbst begutachten.
Langfristige Verträglichkeit testen
Ein neues Futter solltest du nie von heute auf morgen umstellen. Mische es zu Beginn schrittweise unter das bisherige Futter und beobachte über mehrere Wochen, ob dein Hund es gut verträgt. Treten Verdauungsprobleme auf oder bist du unsicher, ist der Tierarzt der richtige Ansprechpartner.
Fazit
Das eine, perfekte Hundefutter gibt es nicht. Welches Futter das richtige ist, hängt von Größe, Alter, Gesundheit, Gewicht und Aktivität deines Hundes ab. Entscheidend ist, dass es gut verträglich ist und langfristig zu euch passt. Achte auf eine hochwertige Zusammensetzung mit Fleisch als Hauptbestandteil, vermeide unnötige Zusatzstoffe und gib deinem Hund die Zeit, sich an ein neues Futter zu gewöhnen. Wenn du dann bei einem Produkt bleibst, das ihm guttut, hast du schon viel für seine Gesundheit getan. Eine kompakte Auswahl empfehlenswerter Sorten findest du in unserem Überblick zum besten Hundefutter.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das beste Futter für meinen Hund?
Ein pauschal bestes Futter gibt es nicht. Die richtige Wahl hängt von Größe, Alter, Gesundheit, Gewicht und Aktivitätslevel deines Hundes ab. Am wichtigsten ist, dass das Futter zu ihm passt und auf Dauer gut verträglich ist.
Welche Probleme kann falsche Fütterung verursachen?
Eine ungeeignete Ernährung kann zu Übergewicht, Diabetes, Herz- und Gelenkerkrankungen, Nierenproblemen und sogar Krebs führen. Außerdem belasten häufige Futterwechsel die Verdauung und können Durchfall oder Blähungen auslösen.
Welche Fütterungsarten gibt es?
Grundsätzlich unterscheidet man Trockenfutter mit konzentrierten Nährstoffen, Nassfutter mit hohem Feuchtigkeitsanteil und die Rohfütterung (BARF) mit unverarbeiteten Zutaten. Jede Variante hat ihre eigenen Vor- und Nachteile.
Auf welche Qualitätsmerkmale sollte ich achten?
Wirf einen genauen Blick auf die Zutatenliste. Ein gutes Futter liefert eine vollständige Nährstoffversorgung und verzichtet auf schädliche Zusätze. Hersteller sollten transparent angeben, was im Futter steckt.
Wie lese ich Fütterungstabellen richtig?
Fütterungstabellen geben dir eine Orientierung, welche Portion je nach Alter, Gewicht und Aktivität sinnvoll ist. Gerade bei Welpen solltest du die Menge besonders sorgfältig im Blick behalten, damit sie sich gesund entwickeln.
Was ist bei empfindlichen oder allergischen Hunden zu beachten?
Wähle ein gut verträgliches Futter und bleibe dann möglichst dabei. Bei Hunden mit Verdauungsproblemen ist es ratsam, die Fütterungsarten zu trennen und zum Beispiel nicht Trockenfutter und Fleisch in einer Mahlzeit zu kombinieren.
Hochwertiges Hundefutter

- weizenfrei & zuckerfrei (geeignet für sensible Hunde)
- Immun-Komplex aus Mannanen und Glucanen zur Stabilisierung der Darmflora und Immunabwehr (Stärkung der Abwehrkräfte)

- weizenfrei & zuckerfrei (geeignet für sensible Hunde)
- enthält neben Geflügelfleisch als wichtigen Eiweißlieferanten hochwertigen Lachs (14 %)

- Hypoallergenic and grain free formula with salmon and potatoes
- Anti-oxidant herbal extracts slow down oxidative stress and the aging process

- FÜR SENSIBLE FELLNASEN GEEIGNET – durch ausgewählte, gut verträgliche und bekömmliche glutenfreie Zutaten eignet sich dieses Premiumfutter ( 79 % tierisches Protein am Gesamtprotein) besonders für den empfindlichen Hundemagen erwachsener Hunde aller Größen & Rassen
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